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22Apr

Grüne Landwirtschaftspolitik: Unterstützung der bäuerlichen Landwirtschaft

Die vergangene Woche hat wieder einmal gezeigt, mit welcher Substanz die Grünen im Bund und auf der europäischen Ebene Landwirtschaftspolitik mit Augenmaß vorantreiben. Wir haben als klares Ziel vor Augen, dass nur bäuerliche Betriebe in der Lage sind, unsere Vorstellung von nachhaltiger und tierschutzgerechter Landwirtschaft umzusetzen. Der Agrarexperte im Bundestag Friedrich Ostendorff hat z.B. mit deutlichen Worten die schädlichen Konsequenzen der jüngsten Preisabsprachen zwischen den Discountern und den Molkereien angeprangert. Für die Landwirte und hier insbesondere denjenigen, die ihre Kühe noch mit Weidegang halten, sind die 4 bis 5 Cent Preisnachlässe je Liter Milch katastrophal.

Keine Preisnachlässe auf Trinkmilch

Die meisten Landwirte wissen längst, dass sie in uns Grünen die wichtigsten Partner zur Vertretung ihrer Interessen haben.

Ähnlich sieht es auf der EU Ebene aus. Die Verhandlungen zur Organisation der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik für die Jahre 2013 bis 2020 sind in der heißen Phase. Hier werden die Maßstäbe festgelegt, nach denen in den kommenden sieben Jahren die europäischen Agrargelder verteilt werden. Richtschnur der Grünen ist eindeutig der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft, die bei ihrer Landbewirtschaftung sowohl den Umweltschutz, den Naturschutz als auch den Tierschutz am besten berücksichtigt. Aus dem europäischen Blickwinkel müssen die Regeln sowohl für die vielen Kleinbetriebe in Osteuropa mit teilweise nur 1 ha Land als auch für die Betriebe z.B. in Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich rund 41 ha Land gelten.

Bei der Sitzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft am 20./21. April 2012 in Kiel haben wir unter anderem die Positionen der europäischen Grünen besprochen. Das sogenannte „Greening“ der Landwirtschaft, also die Verknüpfung der Zahlung an Einhaltung von Umweltschutzstandards wird grundsätzlich unterstützt. Konkret fordern wir dazu unter anderem einen Fruchtwechsel, der Monokulturen vorbeugt, ein Grünlandumbruchverbot und das Einrichten von Vorrangflächen für den Naturschutz nach einem Regionalmodell. Wir fordern außerdem die Kappung von EU-Geldern ab 50.000 EURO pro Betrieb und nicht erst ab 300.000 EURO, da ansonsten weiterhin Großbetriebe überproportional gestützt würden.

25Feb

Kein Castortransport von Jülich nach Ahaus: Demo Straelen, Marktplatz 01.03.12

Die Ortsverbände Straelen und Wachtendonk/Wankum von Bündnis90/DIE GRÜNEN organisieren zusammen mit dem Landesverband NRW im Rahmen der Anti-Castor-Tour einen Informationsstand auf dem Straelener Marktplatz am Donnerstag 01.03.2012.

Hier ist der link zur Protesttour von Grüne NRW

Voll war´s, gute Gespräche.

16Jan

Neujahrsempfang mit Claudia Roth im Museum Kurhaus Kleve

Es war ein goldiger Sonntag, Sonne, volles Haus und Claudia Roth, die die richtigen Worte fand:
- zur Gefahr für unsere Demokratie durch stillschweigende Duldung rechtsradikaler Umtriebe
- zu unsere Verantwortung für den Klimaschutz, heute schon elementar erfahrbar im indischen Ozean und unter dem Meeresspiegel verschwundenen Inseln
- zur europäischen Idee und der Notwendigkeit Europa mit den richtigen Leitlinien zu stärken.

Mit ihrer Rede hat sie die Zuhörer in den Bann gezogen und mit viel Sympathie geworben für grüne alternative Ideen im politischen Einerlei.
Hier der Bericht der RP.

14Okt

Grüne Denkfabrik: Sa 15.10.11 im WCC Bonn

Am Samstag geht´s zur Grünen Denkfabrik in Bonn “Wie soll sich das Land in den nächsten Jahren und Jahrzehnten entwickeln?”
Ein spannendes Projekt, angefangen von der Themenauswahl für die Workshops über die jetzt schon eingestellten Blogs/online-Diskussionen und natürlich dann morgen in den Workshops selbst.

Hier ist der link zur Denkfabrik.

26Apr

Renate Künast zu Besuch in Wachtendonk

Renate Künast kommt nach Wachtendonk.

Renate Künast

Renate Künast

Am Donnerstag 29.04.10 steht ein Besuch der Firma Thönes-Natur an. Nach einer Besichtigung der Produktionsanlage ab 14:00 Uhr steht ab 15:00 Uhr eine Diskussion mit den Landtagskandidaten Susanne Siebert und Bernd Bianchi sowie dem Inhaber Thomas Thönes und mir an. Ökologische Lebensmittel und grüne Mittelstandpolitik stehen auf dem Plan.

23Okt

Die BDK in Rostock

Am Samstag und Sonntag (24.10/25.10.09) zur Bundesdelegiertenkonferenz in Rostock an der Ostsee. Die alte Hansestadt erwartet intensiven grünen Schlagabtausch, mit der neuen Regierung und mit den neuen grünen Positionen zu Koalitionsfragen, zur Klimadebatte und nicht zuletzt zu Afghanistan.

Es gab ja schon intensive Erörterungen zum Antrag des Bundesvorstandes, in Änderungsanträgen, in der TAZ, auf facebook usw. zur zukünftigen Positionierung der Grünen in der Parteienlandschaft. Ich hoffe es wird deutlich werden, dass hinter den Worthülsen “links” und mitte-links” Gestaltungspunkte stehen. Es geht schließlich nicht um schieren Protest gegen alles sondern darum, die Zukunft zu gestalten, so dass sie sozial ausgewogen, ökologisch nachhaltig, gerecht und frei ist. Unser Green New Deal ist das beste Beispiel dafür, wie diese Zukunft aussehen kann.

16Sep

Die Atomlüge von CDU und FDP

Es ist unglaublich. In den Diskussionsrunden verkünden die Schwarz-Gelben dreist die angebliche Notwendigkeit von längeren Laufzeiten. Quasi als Stimmungstest. Im Kern jedoch wurde eine Studie erarbeitet, die unter dem Stichwort “die Gedanken sind frei” für Deutschland den Bau neuer Atomkraftwerke vorsieht, davon 3 in NRW. Kein Wort zu Atommüll, Gorleben usw.

Die Financial Times Deutschland befasst sich ausgiebig mit diesem Thema, dort steht auch das Gutachten zum Download bereit.

30Jul

Eine Klasse – Die Bürgerversicherung

Die grüne Idee der Bürgerversicherung ist ein elementarer Bestandteil des neuen gegenseitigen Gesellschaftsverständnisses. Medizin in einer Klasse die den Krankheiten gerecht wird und jedem und jeder darüber hinaus die Freiheit lässt, für sich mehr zu tun oder versichern zu lassen. Eine Versicherung, die nicht nur vom Arbeitseinkommen aus abhängigen Beschäftigungen bezahlt wird, sondern ohne Ausnahme von allen Erwerbstätigen, Selbständigen und FreiberuflerInnen indem auch andere Einkommensarten wir Kapitaleinkommen herangezogen werden. Der bürokratische Unsinn des Gesundheitsfonds mit dem einen gleichen Satzes hingegen muss wieder revidiert werden. Nur wenn die Krankenkassen ihre Leistungen und Kosten im gegenseitigen Wettbewerb ins Optimum bringen resultiert für die Versicherten die beste Leistung.

30Jul

Bündnis90 und der Osten

Im Osten Deutschlands wächst die Ungeduld und das Gefühl nicht nur schlechter da zu stehen als der Westen sondern sogar schlechter als früher in der DDR. Diese Gefühl spielt zum einen den extremen Gruppen zu. Fast noch schlimmer ist die aufgekommene Diskussion, ob die DDR ein Unrechtsstaat war. Bündnis90/DIE GRÜNEN hatten zuletzt bei der Logo-Debatte in Köln eindeutig beschlossen, dass die Erinnerung an die Bürgerbewegung aufrecht erhalten bleiben muss. Ohne das tagtägliche Unrecht, die Unterdrückung, die Überwachung hätte es keine so breit getragene friedliche Bewegung gegeben. Genauso wenig wie die deutsche Verantwortung unter den Nazis vergessen werden darf, gilt dies auch für die Verhältnisse in der DDR. Wer einmal das Stasiuntersuchungsgefängnis Hohenschönhausen besucht hat, erhält ein Verständnis für diesen perfiden Überwachungsstaat. Es ist weiterhin vordringliche Aufgabe, im Osten stabile wirtschaftliche Verhältnisse zu erreichen. Nüchtern betrachtet zeigen die Arbeitslosenquoten in Teilen des Ruhrgebiets, von Bremerhaven oder Cuxhaven um nur einige zu nennen, dass es schlicht zu viele Problemregionen gibt.

30Jul

Intro Green New Deal

Wir leben in einer Zeit, die von elementaren Verwerfungen geprägt ist. Nach dem Sommermärchen 2006, in dessen Folge eine Aufbruchstimmung zu spüren war, folgte nur zwei Jahre später ein tiefgehender Bruch, der, ausgelöst durch der Wirtschaftskrise, viele Trennlinien in unserer Gesellschaft zog.

  • Das Gefühl vieler Bürger im Osten stärker, also ungerechter beeinträchtigt zu sein als die Menschen im Westen
  • Die Frage der Generationengerechtigkeit, d.h. Rentenalter, Koppelung der Renten an das Lohnniveau, Staatsverschuldung jetzt als Belastung für die Zukunft
  • Die Unzufriedenheit mit den Verantwortlichen der Bankenmisere, der Firmenzusammenbrüche sowie der Aufsichtsbehörden
  • Der Vorwurf, der Bereicherung einzelner und des Auseinanderklaffens der Einkommen

Hinter all dem steckt die Frage danach, was gerecht ist, welcher Weg für die Zukunft richtig ist und welche Korrekturen vorgenommen werden müssen. Ich bin überzeugt davon, dass mit einem nachvollziehbaren Konzept die Gesellschaft in all ihren Facetten mitzunehmen ist. Unser Programm ist daher kein typisches überholtes Wahlprogramm mit einzelnen Versprechungen, die doch nicht ernsthaft erfüllt werden sollen Es ist vielmehr ein Vertrag, den die Gesellschaft abschließt und sich damit auf die Zukunft vorbereitet und sich auf die Zukunft einlässt. Der Green New Deal oder der Grüne Neue Gesellschaftsvertrag bietet die Basis dafür, dass mit positiven und optimistischen Grundlagen die Gesellschaft zusammenwächst und wieder ein Gefühl bekommt, dass sie selbst und Deutschland im weltweiten Strukturwandel nicht nur verliert, sondern eigenständig und innovativ bleibt.

Wir sind uns sicher, dass die Energiefrage die Zukunft weitaus mehr bestimmen wird als in der Vergangenheit. Hinter der grünen Forderung, die regenerativen Energien zu fördern steckt das Vertrauen in die deutsche Wirtschaft, in diesem Sektor weltweit führend zu werden, so wie jetzt schon bei der Windenergie. Gleiches gilt für die Entwicklung moderner Techniken zur Einsparung von Energie. Das kann die neue Basis der deutschen Wirtschaft werden und so Arbeitsplätze schaffen.

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